Geh, wo der Pfeffer wächst - 7.000 km könnten gerade reichen - Bedeutung, Herkunft
Eigentlich müsste es heißen "Geh hin, wo der Pfeffer wächst", aber gesagt wird es häufig anders. Seine Herkunft verdankt diese Redensart jener Zeit, als der Seeweg nach Indien entdeckt wurde. Mit dieser Entdeckung wurden allerlei Gewürze zum Handelsobjekt, wie z. B. der Pfeffer.
Wenn man also eine unangenehme Person dahin wünscht, "wo der Pfeffer wächst", will man sie nach dem entlegensten Ort in der Welt schicken und Indien als Ursprungsland des Pfeffers ist da doch ein idealer Ort - immerhin von Deutschland über 7.000 km entfernt.
Übrigens: Nach der beißenden Wirkung des Pfeffers spricht man auch von "Pfeffern" ("Hineinpfeffern", "Draufpfeffern"), wenn man heftig auf etwas einwirkt, z. B. durch Schlagen, Schießen und Ähnliches.
Beispiele für die heutige Verwendung von "Geh hin, wo der Pfeffer wächst"
- Sie deutete zur Tür und sagte zum ihm: "Und jetzt raus hier. Geh dahin, wo der Pfeffer wächst."
- "Die Vertreter dieser Partei benehmen sich wie unartige Kinder, sind stets destruktiv und schrecklich populistisch. Sie sollen dahin gehen, wo der Pfeffer wächst."
- "Ich wünsch' dich dahin, wo der Pfeffer wächst, wo die Knusperhexe hext, dahin, wo der Yeti wohnt, oder gleich zum Mann im Mond! ..." (Aus dem Lied,
Wo der Pfeffer wächst, von
Wise Guys.
)
- "Scheren Sie sich dahin, wo der Pfeffer wächst, Herr Präsident."
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Alternative Verwendungsweisen
- Geh dahin, wo der Pfeffer wächst.
- Geh hin, wo der Pfeffer wächst.
- Geh wohin, der Pfeffer wächst (grammatikalisch falsch).
Was bedeutet "Geh hin, wo der Pfeffer wächst" auf Englisch und in anderen Sprachen?
- Englisch: Go where the pepper grows
- Französisch: Allez là où pousse le poivre
- Italienisch: Vai dove cresce il pepe
- Spanisch: Ve donde crece la pimienta
- Türkisch: Biberin büyüdüğü yere git
- Chinesisch: Dào hújiāo zhǎng chū dì dìfāng
- Esperanto: Iru tien, kie kreskas la pipro
Sprüche wie "Geh dahin, wo der Pfeffer wächst"
- Jemanden auf den Blocksberg wünschen.
- Jemanden in die Wüste schicken.
- Jemand soll sich zum Teufel scheren.
- Auf jemanden verzichten können.
- Jemandem keine Träne nachweinen.
- Jemand soll sich gehackt legen.
- Geh mit Gott! Aber geh!
- Mach dich vom Acker.
Kennst du eine Redewendung mit einer ganz ähnlichen Bedeutung wie "Geh hin, wo der Pfeffer wächst"?
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Mehr Sprichworte mit "Pfeffer"
- Scher dich dahin, wo der Pfeffer wächst.
- Da liegt der Hase im Pfeffer.
- Pfeffer im Hintern haben.
- Du Pfeffersack.
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Der Begriff "Enfant terrible" erlangte durch den französischen Zeichner Paul Gavarni (1804 - 1866) besondere Bekanntheit. Zwischen 1838 und 1842 veröffentlichte Gavarni eine Serie humoristischer Lithografien unter dem Titel "Les Enfants Terribles". Diese Bildfolgen stellten Kinder dar, die durch ungezogenes oder provokantes Verhalten auffielen. Durch die Popularität dieser Werke fand der Ausdruck "Enfant terrible" Eingang in die Alltagssprache und wurde fortan verwendet, um Personen zu beschreiben, die durch unkonventionelles oder schockierendes Verhalten auffallen.
Später wurde der Begriff auf Erwachsene übertragen, die - ähnlich wie Kinder - gesellschaftliche Normen infrage stellen.
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