Rätsel - der pfiffige Apotheker und das Kugeldilemma
Ein Apotheker hat neun optisch völlig identische Kugeln vor sich liegen. Eine der Kugeln ist etwas schwerer als die acht übrigen Kugeln.
Er hat nur eine Balkenwaage zur Verfügung. Hier wird nicht das Gewicht angezeigt, sondern man versucht die Linke und rechte Schale mit entsprechenden Gewichten auszutarieren.
Er will gerade alle Kugeln gegeneinander abwiegen, da hat er einen Geistesblitz: Er muss lediglich zwei Mal wiegen, um die schwerere Kugel zu identifizieren.
Wie geht er vor?
Lösung anschauen: "+" klicken ?
Die Herangehensweise des Apothekers
Erster Wiegevorgang
Der Apotheker teilt die Kugeln in drei Gruppen à drei Kugeln auf.
Er legt zwei der Dreiergruppen auf die Waage.
Mögliche Ergebnisse:
Eine Waagschale neigt sich: Die schwerere Kugel befindet sich in der Dreiergruppe, die nach unten gedrückt wird.
Waage bleibt im Gleichgewicht: Die schwerere Kugel gehört zur Gruppe, die nicht auf der Waage liegt.
Zweiter Wiegevorgang
Der Apotheker nimmt zwei Kugeln aus der schwereren Dreiergruppe und legt sie auf die Waage.
Mögliche Ergebnisse:
Eine Waagschale neigt sich: Die schwerere Kugel ist identifiziert.
Waage bleibt im Gleichgewicht: Die schwerere Kugel ist die dritte, nicht gewogene Kugel.
FunFact zum Rätsel
Solche Rätsel sind nicht nur unterhaltsam, sondern auch ein hervorragendes Training für das logische Denken und die Problemlösungsfähigkeiten. Sie regen das Gehirn an und fördern das analytische Denken.
Kein Wunder, dass sie in vielen Intelligenztests und auch in der Ausbildung von Mathematikern und Ingenieuren genutzt werden!
Umfrage zum Rätsel
Diese Umfrage kann momentan nicht angezeigt werden.
Noch ein Rätsel gefällig?
Wenn du einkaufen gehst und bestellst ein Schock Eier, kann man sicher sein, dass du heute nur Verwunderung anstatt Eier erhältst.
Wie viele Ostereier könntest du aus einem Schock Eier bemalen?
Der englische Philosoph John Locke wurde zu nächtlicher Stunde des Öfteren von seinen Geistesblitzen aus dem Schlaf geholt. Da lag er dann, der kluge Mann, und überlegte, ob er aufstehen und in sein Arbeitszimmer gehen sollte. Dort könnte er die Eingebung festhalten und in der nächtlichen Ruhe von allen Seiten durchdenken.
So geschah es auch in dieser Nacht. Herr Locke lag im Bett und überlegte, was er tun sollte. Wenn er aufstand, müsste er das gemütliche Bett räumen. Es würde abkühlen und seine Behaglichkeit verlieren. Zudem würde ihn die biestige Vermieterin am nächsten Morgen traktieren. Sie hatte sich schon oft über seine nächtlichen Besuche im Arbeitszimmer beschwert, obwohl er sich stets so leise wie möglich verhielt.
Auf der anderen Seite - wenn er in den Daunen verbleiben würde - wäre der Gedanke erfahrungsgemäß am kommenden Tage verschwunden. Was tun?

