Roosevelt und der schlagfertige Demokrat
1901 kandidierte Theodore Roosevelt für die Republikaner. Bei einer Wahlveranstaltung wurde er von einem Zwischenrufer unterbrochen: "Ich bin ein Demokrat. Mich überzeugen Sie nicht."
Roosevelt fragte den Rufer, warum er Demokrat sei. Dieser antwortete: "Schon mein Großvater war es und auch mein Vater war Demokrat."
Roosevelt sagte: "Gesetzt den Fall, Ihr Großvater war ein Esel und Ihr Vater war auch ein Esel. Was wären Sie dann?"
Roosevelt hatte die Lacher auf seiner Seite.
Doch der Zwischenrufer konterte: "Dann wäre ich Republikaner."
Training der Schlagfertigkeit
Möchtest du auch gerne schlagfertiger werden? Dann probiere doch die Anregungen aus unserem Beitrag zum Kommunikationstraining aus:
Erfolgreich zu kommunizieren und sein Verhalten zu gestalten ist ein Schlüssel für den Erfolg - im Beruf wie im Privaten. Hilfreich sind dabei Denkmodelle und Techniken, um das eigene Verhalten zu reflektieren und zielfördernd zu gestalten:
- Einstellung und Verhalten / Beispiele für Verhaltensweisen und Wortwahl
- Das Sender-Empfänger-Prinzip / "Vier Aspekte einer Nachricht"
- Kommunikationstechniken
- Feedback geben und nehmen
- Fragen und aktiv zuhören
- Erweiterung des aktiven Wortschatzes
- Interventionstechniken
- Umgang mit Konflikten
In diesem Beitrag soll das Thema "Kommunikationstraining" näher vorgestellt werden, mit möglichen Inhalten, seinem Nutzen und allem, worauf unbedingt geachtet werden sollte.
Oder lerne die Technik des "Bonmots":
Seine Herkunft hat das Wort "Bonmot" im Französischen und bedeutet so viel wie "eine geistreiche Wendung" oder "ein geistreicher Ausspruch".
Diese geistreiche, treffende bzw. witzige Wendung bezieht sich entweder auf einen individuellen Fall oder ist eine allgemeine Lebensweisheit.
Beispiel: Das "Bonmot" - Geld stinkt nicht - verdanken wir Kaiser Vespasian. Als sein Sohn Titus ihn eines Tages entsetzt fragte, ob es wahr wäre, dass er auf den Urin aus öffentlichen Toiletten eine Steuer erhöbe (Urin wurde zum Gerben und Bleichen verwendet), hielt der Kaiser seinem Sohn eine Münze unter die Nase und fragte, ob er etwas röche. Titus verneinte und Vespasian bemerkte: "Da hast du es, Geld stinkt nicht!"
Vor der Öffentlichkeit zu sprechen lässt sich ebenfalls trainieren:
Eine gute Präsentation kann den Unterschied ausmachen – zwischen einem begeisterten Publikum und einem Raum voller gelangweilter Gesichter. Doch wieso ist das eigentlich so? Präsentationen sind die Bühne, auf der deine Botschaft lebendig wird. Egal, ob du ein Produkt vorstellst, eine Idee verkaufst oder ein komplexes Thema verständlich erklären möchtest – die Art und Weise, wie du präsentierst, beeinflusst maßgeblich, ob du deine Zuhörer mitreißt oder sie auf halbem Weg verlierst.
Kommunikation ist Macht, und das gilt im beruflichen wie auch im privaten Umfeld. In Meetings, bei Kundenpräsentationen oder sogar bei einem Vortrag vor Freunden und Familie – deine Präsentation spiegelt nicht nur dein Wissen wider, sondern auch deine Persönlichkeit und deine Begeisterung. Schlechte Folien, monotones Vortragen oder ein verworrener Ablauf können dich hingegen schnell als unvorbereitet oder unprofessionell dastehen lassen, auch wenn du Experte in deinem Fach bist.
Fast jeder von uns hat solche Lieblingswörter. Sie gehören zu unserem persönlichen Sprachstil - und das ist völlig okay. Problematisch wird es nur dort, wo zu viele "äääh", "ehm", "ok", "oder?", "ja, also" oder "halt" anfangen zu nerven und Zuhörende beginnen mitzuzählen.
Ob im Gespräch oder beim Vortrag: Füllwörter wirken. Und manchmal wirken sie eben nicht positiv.
Wenn du viel redest, andere führst oder beruflich Wirkung erzeugen musst, lohnt sich ein bewusster Blick auf deine Füllwörter. Und noch viel mehr lohnt sich ein Blick auf etwas, das oft übersehen wird: die Wirkung der Stille.
Ergänzungen und Fragen von dir
Diese Umfrage kann momentan nicht angezeigt werden.
Weitere Anekdoten auf blueprints.de
Die Top 7:
Till Eulenspiegel befindet sich mit ein paar Weggefährten auf einer langen Wanderung. Stundenlang geht es bergauf und bergab. Während seine Gefährten auf den schweißtreibenden Anstiegen immer nur so vor sich hin stöhnen, ist Till fröhlich, glücklich und entspannt. Wenn es dann bergab geht, verhält sich die Sache genau umgekehrt. Die Freunde lachen, freuen sich, dass die Füße fast wie von selbst laufen - dafür schaut Till grimmig, fast traurig drein! So geschieht es, Aufstieg für Aufstieg, Abstieg für Abstieg!
Hier weiterlesen: Geschichte - Till Eulenspiegel auf Wanderung
Die witzige Liste
Der britische Naturforscher Charles Darwin (* 12. Februar 1809 in Shrewsbury; † 19. April 1882 in Down House/Grafschaft Kent) gilt als Vorreiter der Evolutionstheorie. Sein Hauptwerk ist das Buch "Über die Entstehung der Arten".
Darwin soll zu Lebzeiten im Alter von 29 Jahren (1838, zwei Jahre nach seiner mehrjährigen Schiffsreise auf der Beagle) eine Liste erarbeitet haben, auf der er die Pros und Contras zum Heiraten notiert hat. Er machte dazu zwei Spalten, in denen er die Gründe für und gegen das Heiraten (pros and cons of marriage) notierte:
Albert Einstein gilt als einer der bedeutendsten theoretischen Physiker der Wissenschaftsgeschichte und weltweit als bekanntester Wissenschaftler der Neuzeit. Folgende Anekdote wird von ihm berichtet:
Eines Tages traf Einstein auf der Straße einen Bekannten. Dieser sagte: "Herr Einstein, Sie sollten sich unbedingt einen neuen Mantel kaufen!"
Einstein: "Weshalb denn? In dieser Stadt kennt mich doch keiner."
Albert Einstein, der Inbegriff des genialen Wissenschaftlers, hat nicht nur mit seiner Relativitätstheorie die Physik revolutioniert, sondern auch mit seinem einzigartigen Charakter und seiner Sichtweise auf die Welt bleibende Spuren hinterlassen. In diesem Artikel tauchen wir in weniger bekannte Geschichten aus Einsteins Leben ein, die seine menschliche Seite beleuchten. Von heiteren Begegnungen auf hoher See bis zu tiefgründigen Gesprächen über die Grenzen von Wissenschaft und Religion - begleite uns auf eine Reise durch anekdotenreiche Momente, die Einsteins Persönlichkeit von einer anderen Seite zeigen.
Ein Schwätzer wollte vom großen Philosophen und Lehrmeister Sokrates die Kunst der Rede lernen. So brach er nach Athen auf, um sich ein Angebot von Sokrates unterbreiten zu lassen.
Einige Zeit später stand er vor dem griechischen Philosophen und schaute verdutzt auf das Angebot des Sokrates.
In der Biografie der Lady Nancy Astor, die als erste Frau in das britische Parlament einzog, findet sich folgende erheiternde Erinnerung an ihre Streitgespräche mit Churchill.
Boshaft sagte sie zu dem damaligen Marineminister: "Wäre ich Ihre Frau, Mister Churchill, so würde ich Ihren Kaffee vergiften!"
Darauf Churchill:
Niels Bohr war ein dänischer Physiker und erhielt 1922 den Nobelpreis für Physik. Er hatte nicht nur großen wissenschaftlichen Verstand, sondern war auch sehr schlagfertig. Eines Tages bekam er Besuch von einem Kollegen. Dieser bemerkte, dass über dem Eingang zum Haus ein Hufeisen hing.
Der Besucher war erstaunt und fragte: ...
→ Noch mehr Anekdoten? Zu allen Anekdoten auf blueprints.de
Beitrag: blueprints Anekdotenbuch
Manchmal reichen wenige Sätze, um Menschen zum Schmunzeln, Nachdenken oder auf eine neue Idee zu bringen. Genau darin liegt die besondere Kraft einer guten Anekdote.
Das blueprints-Anekdotenbuch versammelt kurze Geschichten über bekannte Persönlichkeiten vergangener Jahrhunderte – mal humorvoll, mal überraschend, mal weise.
Die Anekdoten können dir dabei helfen,
- Gespräche und Diskussionen anschaulicher zu machen,
- Vorträge, Seminare und Präsentationen aufzulockern,
- einen Gedanken oder eine Botschaft einprägsamer zu vermitteln,
- deine Texte und Sprache zu bereichern
- oder einfach zwischendurch zu schmunzeln und nachzudenken.
Ein Buch zum Stöbern, Weitererzählen und Immer-wieder-Aufschlagen.











