Der deutsche Wald

Die häufigsten Baumarten in Deutschland - Löst du das Wald-Quiz ohne Nachschlagen?

Deutschland ist ein Waldland. Aber welche Baumarten prägen unsere Wälder tatsächlich am stärksten?

Die Rätselfrage: Welche vier Baumarten sind die häufigsten in Deutschland? Welche Baumart ist auf Platz 1?

Hinweis: Gemeint ist der Anteil an der Waldfläche - nicht die Anzahl einzelner Bäume.

Hier sind die 20 Baumarten, die am häufigsten in Deutschland vorkommen. 

  1. Eberesche (Vogelbeere)
  2. Fichte
  3. Linde (Sommer- oder Winterlinde)
  4. Kirsche (Wild- / Vogelkirsche)
  5. Douglasie
  6. Erle
  7. Robinie
  8. Ahorn
  9. Weide
  10. Buche
  11. Kastanie (Edelkastanie)
  12. Pappel
  13. Tanne (Weißtanne)
  14. Hainbuche
  15. Birke
  16. Ulme
  17. Kiefer
  18. Esche
  19. Eiche
  20. Lärche  
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  1. Platz: Die Fichte: Wird oft als "Brotbaum der Forstwirtschaft" bezeichnet - leidet aber stark unter Trockenheit und Borkenkäfern.
  2. Platz: Die Kiefer: Überlebt dort, wo andere Bäume längst aufgeben. Ein echter Champion der Genügsamkeit.
  3. Platz: Die Buche: Eine einzige Buche kann Lebensraum für über 7.000 Tier- und Pflanzenarten bieten.
  4. Platz: Die Eiche: Kann mehrere hundert Jahre alt werden - und war schon heilig, lange bevor sie "deutsch" wurde.

Die Bundeswaldinventur (2022) gibt konkrete Flächenanteile für die größten Baumarten:

  • Kiefer (rund 21,8 % der Waldfläche)
  • Fichte (rund 20,9 %)
  • Buche (rund 16,6 %)
  • Eiche (rund 11,5 %)

Liste der zwanzig häufigsten Baumarten in Deutschland

(ungefähre Rangfolge nach Verbreitung / Flächenanteil in deutschen Wäldern)

  1. Fichte
  2. Kiefer
  3. Buche
  4. Eiche (Stiel- und Traubeneiche)
  5. Birke
  6. Ahorn (v. a. Berg- und Spitzahorn)
  7. Erle
  8. Esche
  9. Lärche
  10. Douglasie
  11. Tanne (Weißtanne)
  12. Hainbuche
  13. Pappel
  14. Weide
  15. Linde (Sommer- und Winterlinde)
  16. Robinie
  17. Kastanie (vor allem Edelkastanie)
  18. Ulme
  19. Kirsche (Wild- und Vogelkirsche)
  20. Eberesche / Vogelbeere  

 

„Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.“

Khalil Gibran (1883 - 1931), libanesisch-amerikanischer Dichter, Philosoph und Maler. Das Zitat stammt aus Gibrans Werk "Sand und Schaum".

Videos zum deutschen Wald

Video: Mythos Wald - Tierparadies und Schattenreich | Erlebnis Erde

Länge: 44:32 Minuten

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Video: Unsere Wälder (1/3): Die Sprache der Bäume | Ganze Folge Terra X

Länge: 43:35 Minuten

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Funfacts zum deutschen Wald

  1. Deutschland ist zu rund einem Drittel bewaldet.
    Etwa 32 % der Landesfläche sind Wald - das entspricht ungefähr der Größe von Bayern und Baden-Württemberg zusammen.
  2. Die Buche wäre eigentlich der "natürliche Chef".
    Ohne menschliche Forstwirtschaft wäre Deutschland heute überwiegend ein Buchenland - reine Nadelwälder sind größtenteils menschengemacht.
  3. Der deutsche Wald ist ein Kulturerbe.
    Kaum ein anderer Naturraum ist so stark mit Mythen, Märchen und Identität verbunden - vom Märchenwald bis zur Romantik.
  4. Ein gesunder Wald ist ein Klimaschützer.
    Deutschlands Wälder binden jedes Jahr Millionen Tonnen CO₂ - allerdings nur, solange sie vital bleiben.
  5. Es gibt über 90 heimische Baumarten.
    Im Alltag sieht man oft nur wenige - tatsächlich ist die Vielfalt deutlich größer, besonders in Mischwäldern.
  6. Manche Bäume sind älter als ganze Staaten.
    Einzelne Eichen in Deutschland sind 600 bis 1.000 Jahre alt - sie standen schon, als es Deutschland noch gar nicht gab.
  7. Der Wald arbeitet leise, aber ununterbrochen.
    Er filtert Wasser, kühlt die Luft, dämpft Lärm und bietet Lebensraum für tausende Arten - kostenlos und rund um die Uhr.

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Scharade Rätsel 

Die Erste windet gleich der Schlange
Sich durch das Gras am Boden hin;
Jedoch kein Tier, - sei nur nicht bange,
Wenn manche Tiere auch darin.

Dir selbst in heißer Tagesstunde
Sie Kühle wohl und Labung bot,
Und dennoch fand in ihrem Grunde
Schon manches Kind den jähen Tod.

Die letzten Zwei sind sehr verschieden
Nach ihrem Nutzen im Gebrauch;
Du siehst sie oft beim Invaliden
Und oft beim Spiel der Kinder auch.

Dort bieten sie ein Bild zum Weinen,
Erinnernd an des Krieges Leid,
Hier machen größer sie die Kleinen
Mit Hilfe der Geschicklichkeit.

Das Ganze zeigt sich stets manierlich,
Und macht dir seinen Bückling schön,
Es ist ein Vöglein gar possierlich
Und bei der Ersten oft zu sehn.

Johann Meyer (1829 - 1904), deutscher Schriftsteller 

Scharade ist ein Rätsel in Versform. Die Aufgabe ist es, aus den Versen einzelne Silben oder aber Teilwörter eines zu erratenden Wortes zu finden, um dann das Lösungswort zu erhalten.

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Geschrieben von

Michael Behn

Michael Behn

Berufsfeld

Michael arbeitet als Trainer und Coach im Bereich Kommunikationstraining und Selbstmanagement. Er ist Gründer von blueprints.de, was seit dem Jahr 2000 eine Leidenschaft von ihm ist. 

Tätigkeitsgebiet

Er arbeitet bundesweit für kleine und mittelständische Unternehmen. Schwerpunkt sind Führungstrainings, Verkaufstrainings und das Thema Zeit- und Selbstmanagement. 

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