Rätsel - Die beiden ersten machen es den Weibern oft nach
Die beiden Ersten machen
Den Weibern oft es nach,
Jetzt sieht man sie noch lachen
Und weinen gleich danach.
Ein Sultan ist die Dritte,
Geht stets gespornt einher
Mit stolzem Herrschertritte,
Doch niemals reitet er.
Das Ganze ist beweglich
Zwar, wenn es still steht, stumm,
Doch schreit's mitunter kläglich,
Sobald sich's dreht herum.
(Gustav Theodor Fechner)
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Der Wetterhahn
Videos zu "Wetterhahn"
Video: Warum ist auf vielen Kirchturmspitzen ein Wetterhahn? (Wissen vor acht)
Länge: 2:11 Minuten
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Die Herkunft dieser Redensart geht zurück auf den deutschen Kaiser und preußischen König, Kaiser Wilhelm II (1859 - 1941).
Zu jener Zeit benötigte man film- und mediengerechtes Wetter, um in den Massenmedien zu "glänzen". Selbst kurzfristig wurden Termine abgesagt, wenn das "Kaiserwetter" ausblieb.
Heutige Verwendung: "Kaiserwetter" wird heute sprichwörtlich für strahlenden Sonnenschein und blauen Himmel verwendet.
Der Begriff "Kaiserwetter" wird auch in Verbindung mit bestimmten Regionen genannt, die für ihr besonders sonniges und trockenes Klima bekannt sind, wie zum Beispiel Südtirol. In manchen Gegenden wird der Begriff aber auch für sehr kaltes Wetter verwendet, das aber dennoch sonnig und klar ist.
Noch ein Rätsel gefällig?
Ein Genie arbeitete Jahrzehnte daran - du brauchst nur eine Sekunde.
Was ist gemeint?
Ich wohne in einem Stöckchen
und trage ein pelzig Röckchen,
zwei silberseidene Decken.
Und was liebe ich blühende Hecken!
Ich tu' mein Werk mit Fleiß und Kunst,
steh' in Ansehn, steh' in Gunst.
Meine Kammern sind gefüllt mit süßem Sold,
dass ich mir an reicher Tafel geholt.
Meinem Herrn nur geb' ich es her;
und naht sich ein Räuber, zück ich den Speer,
schlage mit meinen silberseidenen Decken
und lasse den Speer im Leib des Räubers stecken.
Wer ist das?
Maria Homscheid (1872 - 1948), deutsche Heimatschriftstellerin


