Die Frau des griechischen Philosophen Sokrates (469 - 399 v. Chr.) wurde aufgrund von Verleumdungen zu einem Inbegriff für welche Art von Frauen? 

 
Tipp zur Lösung anschauen: "+" klicken →

Der Name fängt mit "X" an und wurde früher auch in Buchstabiertafeln verwendet.

Lösung anschauen: "+" klicken →

(griech., blondes Pferd) Xanthippe hieß die Frau des griechischen Philosophen Sokrates (469 - 399 v. Chr.). Sie wurde aufgrund der Verleumdungen der frauenfeindlichen Kyniker zum Inbegriff der Zanksucht.

Somit ist heute fälschlicherweise "Xanthippe" das Synonym für eine "zank- und launenhafte Frau bzw. Eheweib".

Frauenfeindlichkeit und Verleumdung ist also bereits sehr alt und hat sich leider gut gehalten.

Socrates and Xanthippe
Xanthippe leert den Nachttopf über Sokrates aus. Emblemata Horatiana, Imaginibus In Aes Incisis Atque Latino, Germanico, Gallico Et Belgico Carmine Illustrata, von Otto Vaenius, 1607.

Anmerkung: Die Belege über Xanthippe sind begrenzt. Es ist schwer zu sagen, ob das, was über sie gesagt wird, wahr ist. Manche Quellen beschreiben sie als eine wütende Frau, die Sokrates nicht verstand, während andere Quellen hingegen sie als eine tapfere Frau beschreiben, die Sokrates in seinen Vorhaben sehr unterstützte.

Wie dem auch sein, Xanthippe hat aufgrund ihrer Beziehung zu Sokrates in der Geschichte einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Sie gilt als ein Beispiel für die oft schwierige Beziehung zwischen Mann und Frau in der Antike.

 

Videos zu "Xanthippe und Sokrates"

Video: Befreiende Gedanken Sokrates, die Ikone der Philosophen + Xanthippe

Länge: 1:11:02 Stunden

YouTube: YouTube-Video
YouTube

Erst nach deiner Zustimmung wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt.

Video: "Mimimi, typisch Frau" - Kein Bock mehr auf Sexismus

Länge: 16:09 Minuten

YouTube: YouTube-Video
YouTube

Erst nach deiner Zustimmung wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt.

Umfrage zu "Die Frau des Sokrates"

Diese Umfrage kann momentan nicht angezeigt werden.

 Wer war Sokrates?

sokrates drei siebe der wei

Sokrates wurde um 470 v. Chr. in Athen geboren und starb 399 v. Chr. Der zum Tode durch Vergiften (Schierlingsbecher) verurteilte Sokrates gilt als Urvater der Philosophie. Da Sokrates selbst keine Schriften hinterlassen hatte, verdanken wir seine Gedanken und Ideen vorwiegend seinem Schüler Platon. 

Hörspiel: Das Leben des Sokrates

Länge: 15 Minuten

YouTube: YouTube-Video
YouTube

Erst nach deiner Zustimmung wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt.

Video: Einführung in die Philosophie des Sokrates

Länge: 7 Minuten

YouTube: YouTube-Video
YouTube

Erst nach deiner Zustimmung wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt.

Ein vertiefender Einblick in das Denken des Sokrates

Länge: 22 Minuten

YouTube: YouTube-Video
YouTube

Erst nach deiner Zustimmung wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt.

Die Sokratische Methode der Diskussion
Wortschatz von Quintessenz bis Tusculum

Sokratische Methode

Sokratische Methode – erkenne es selber – Bedeutung und Herkunft

Seine Herkunft verdankt die "Sokratische Methode" dem berühmten griechischen Philosophen Sokrates, der im 5. Jahrhundert vor Christus in Athen lebte. Sokrates war für seine außergewöhnliche Fähigkeit bekannt, durch geschicktes Fragen seine Gegenüber dazu zu bringen, über bestimmte Themen und Ideen nachzudenken und dabei selbst zu entdecken, was sie wirklich wissen und glauben. 

Die Methode bezeichnet die Art der Fragestellung und Gesprächsführung, die nach dem eigentlich Gemeinten im Gespräch forscht. Sokrates suchte damit seinen Gesprächspartner im Eingeständnis des Nichtwissens auf den Weg zum echten Wissen zu bringen. Diese Methode wird auch Mäeutik (griech., Hebammenkunst) genannt.

Bedeutung heute: Heute bezeichnet die sokratische Methode in verschiedensten Bereichen das kritische Denken und Hinterfragen von Annahmen, um durch diese Analyse tiefere Einsichten zu gewinnen und bessere Lösungen zu finden. Sie wird zum Beispiel in Bildungseinrichtungen, Coaching-Programmen und Diskussionen eingesetzt.

Hier findest du die "Sokratische Methode" erläutert: ► Beispiel-Dialoge ► Beispiele für die Anwendung ► Synonyme ► Artikel zu Kommunikation und Bildung ► Video und mehr über Sokrates 

Hier weiterlesen: Sokratische Methode

Aktuelle Bücher zu Sokrates

 

Mehr zu Sokrates auf blueprints
Kommunikation

Drei Siebe des Sokrates

Drei Siebe des Sokrates (bzw. des Weisen, der Weisheit oder der Wahrheit)

Zum weisen Sokrates kam der junge Polimus gelaufen und er rief bereits von Weitem: "Höre, Sokrates. Ich muss dir etwas erzählen!"

"Halte ein!" unterbracht ihn der Weise, "hast du das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe gesiebt?"
"Drei Siebe?", fragte Polimus voller Verwunderung.

Hier weiterlesen: Drei Siebe des Sokrates

Wortschatz von Quintessenz bis Tusculum

Sokratische Methode

Sokratische Methode – erkenne es selber – Bedeutung und Herkunft

Seine Herkunft verdankt die "Sokratische Methode" dem berühmten griechischen Philosophen Sokrates, der im 5. Jahrhundert vor Christus in Athen lebte. Sokrates war für seine außergewöhnliche Fähigkeit bekannt, durch geschicktes Fragen seine Gegenüber dazu zu bringen, über bestimmte Themen und Ideen nachzudenken und dabei selbst zu entdecken, was sie wirklich wissen und glauben. 

Die Methode bezeichnet die Art der Fragestellung und Gesprächsführung, die nach dem eigentlich Gemeinten im Gespräch forscht. Sokrates suchte damit seinen Gesprächspartner im Eingeständnis des Nichtwissens auf den Weg zum echten Wissen zu bringen. Diese Methode wird auch Mäeutik (griech., Hebammenkunst) genannt.

Bedeutung heute: Heute bezeichnet die sokratische Methode in verschiedensten Bereichen das kritische Denken und Hinterfragen von Annahmen, um durch diese Analyse tiefere Einsichten zu gewinnen und bessere Lösungen zu finden. Sie wird zum Beispiel in Bildungseinrichtungen, Coaching-Programmen und Diskussionen eingesetzt.

Hier findest du die "Sokratische Methode" erläutert: ► Beispiel-Dialoge ► Beispiele für die Anwendung ► Synonyme ► Artikel zu Kommunikation und Bildung ► Video und mehr über Sokrates 

Hier weiterlesen: Sokratische Methode

Anekdoten

Sokrates und der Schwätzer

Sokrates und der Schwätzer

Ein Schwätzer wollte vom großen Philosophen und Lehrmeister Sokrates die Kunst der Rede lernen. So brach er nach Athen auf, um sich ein Angebot von Sokrates unterbreiten zu lassen.

Einige Zeit später stand er vor dem griechischen Philosophen und schaute verdutzt auf das Angebot des Sokrates.  

Hier weiterlesen: Sokrates und der Schwätzer

 

Noch ein Rätsel gefällig?

Aufgabe/Rätsel: Zeitknappheit vor dem Check-in

Aufgabe/Rätsel: Zeitknappheit vor dem Check-in

Ein Ehepaar muss einen Flieger erreichen, der in 90 Minuten startet. Das Taxi zum Flughafen kommt in 70 Minuten.

Jedoch muss sich die Dame des Hauses noch ihre Haare waschen, was 40 Minuten dauert und ihr Mann muss noch seine E-Mails beantworten, was 45 Minuten dauert.

Dazu muss der Rasen gemäht werden, was erfahrungsgemäß mindestens 50 Minuten in Anspruch nimmt.

Wie schafft es das Ehepaar rechtzeitig alle Aufgaben zu erledigen bis das Taxi zum Flughafen kommt?

Hier weiterlesen: Aufgabe/Rätsel: Zeitknappheit vor dem Check-in

  

Prüfung deaktivierenPremium-Vorschläge

Geschrieben von

Michael Behn

Michael Behn

Berufsfeld

Michael arbeitet als Trainer und Coach im Bereich Kommunikationstraining und Selbstmanagement. Er ist Gründer von blueprints.de, was seit dem Jahr 2000 eine Leidenschaft von ihm ist. 

Tätigkeitsgebiet

Er arbeitet bundesweit für kleine und mittelständische Unternehmen. Schwerpunkt sind Führungstrainings, Verkaufstrainings und das Thema Zeit- und Selbstmanagement. 

Schlagworte zum Artikel

* Was das Sternchen neben einigen Verlinkungen bedeutet:

Die Inhalte auf blueprints.de sind kostenlos im Internet verfügbar und das soll auch so bleiben. Unsere redaktionelle Arbeit finanzieren wir über Werbung- und Kurseinnahmen. Links, die mit einem * gekennzeichnet sind, können bei Kauf/Abschluss auf der jeweiligen Website hinter dem Link zu einer Provision an uns führen, weil wir für den Link ein sogenanntes Affiliate-Programm nutzen. Hierfür wären wir natürlich dankbar.